PC-Hilfe-MK - Kostenlose PC Hilfe

RSS Feed SelectorRegistrierungKalenderMitgliederlisteTeammitgliederSucheHäufig gestellte FragenZur Startseite..:: Super-Kniffel ::..Filebase


PC-Hilfe-MK - Kostenlose PC Hilfe » Software » Anleitungen, Tipps & Tricks » Apophysis 2.02 - Einsteigeranleitung » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Apophysis 2.02 - Einsteigeranleitung
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Mario Mario ist männlich
Administrator


Dabei seit: 20.03.2008
Beiträge: 10.743
Herkunft: Holtgast

Lampe Apophysis 2.02 - Einsteigeranleitung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Apophysis 2.02 - Einsteigeranleitung

Apophysis ist ein kostenloses englischsprachiges Programm zum Erstellen von Fraktal-Grafiken. Das sind komplexe und künstliche Gebilde, die durch Berechnen bestimmter Formeln entstehen.


Hinweis: Diese Anleitung stammt von der Webseite Terramateria und wird hier mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin Eleonore Gualdi veröffentlicht.


Die Grundlage für diese Anleitung ist das englische Tutorial auf der Seite arcanefractals.org
Geschrieben für die Version 2.02

flame = Flamme

Das Hauptfenster öffnet mit einem zufällig berechneten Flame-Fractal. Im linken Fenster sind die einzelnen Formeln, hier wählt man mit einem Klick aus und sieht das Fractal sofort in dem Hauptfenster. Meistens ist diese erste Form nicht so aufregend, so dass wir noch ein wenig arbeiten müssen, um zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen.
Man könnte das Arbeitsfenster grösser ziehen, aber dadurch dauert das rendern länger und man benötigt viel Speicherplatz, es empfiehlt sich deshalb, dieses so klein wie möglich zu halten.

Tipp
Wenn die flame zu körnig ist, kann man das wie folgt ändern:
>Options
>Options >Display >Quality
5 ist sehr niedrig, stellt man z.B. 35 ein (mit ok bestätigen), erreicht man eine wesentlich bessere Qualität, allerdings verlängert sich dadurch auch die Renderzeit.



Nun sollte man ein bisschen mit dem Dropdown Menü Variation experimentieren, vielleicht ist hier ja schon etwas schönes dabei.
In diesem Beispiel habe ich die erste Position Linear angeklickt und damit schon diese grosse Veränderung erreicht.



In der Menüleiste klicken wir auf den Button Mutation.
In diesem Fenster sind neun Versionen dieser Flame zu sehen, wobei die mittlere die aktuelle darstellt. Die acht weiteren Versionen basieren auf denselben Berechnungen wie die in der Mitte. Klicken wir in die Mitte erscheinen weitere acht neue Versionen. Klicken wir auf eine der acht umliegenden Flames erscheint diese dann in der Mitte und ebenfalls auch im Hauptfenster und drumherum wieder acht neue.
Und so geht es endlos weiter.



Wenn man eine schöne Flame gefunden hat, sollte man die Parameter abspeichern. Hierzu klicken wir im Menü auf File, dann auf Save Parameters. In dem Fenster geben wir dann den entsprechenden Pfad ein, der immer mit .flame enden muß. Ich habe den vom Programm vorgeschlagenen Ordner My Flames übernommen. Save klicken. Hier speichere ich alles ab, was ich unbedingt so wie es ist haben möchte oder aber auch wenn ich später weiter daran arbeiten will, löschen kann man immer.
Geöffnet wird ein abgespeicherter Parameter wie folgt:
Im File-Menü auf Open, in dem Fenster Select Image File sollte oben der Parameters-Ordner sein (wenn nicht Doppelklick auf diesen), dann Doppelklick auf My Flames und dann den gewünschten Parameter auf der linken Seite auswählen.



Jetzt wird es schon interessanter. Wir klicken nun in der Menüleiste auf den Editor Button. Die Dreiecke in diesem Fenster stellen die verschiedenen Elemente der Flame dar.
Nun kann man die Dreiecke so wie sie sind mit Klick und festhalten der linken Maustaste verschieben oder auch, ebenfalls mit der linken Maustaste, die einzelnen Ecken verändern. Mit einem Rechtsklick auf den Editor und add kann man beliebig viele Dreiecke hinzufügen, die immer auf dem grauen Grunddreieck erscheinen. Ebenso können mit delete nicht gewünschte gelöscht werden. In diesem Rechtsklickmenü kann man die Dreiecke auch spiegeln und einiges mehr.



Eine weitere Möglichkeit die Form einer Flame zu ändern ist, Scripts zu verwenden. Die Scripts befinden sich im Script-Ordner. Sollte dieser nicht automatisch geöffnet werden, muß man ihn erst lokalisieren und öffnen. Ich habe ihn gefunden unter:
>Programme >Apophysis 2.0 >Scripts.
Mit einem Doppelklick auf den Ordner müßten dann alle Scripts mit der Dateiendung .asc vorhanden sein. Hier wähle ich jetzt spiralize und schließe das Script-Fenster. Danach muss man auf den grünen Pfeil in der Menüleiste klicken. Dadurch wird der Script ausgeführt und die flame verändert sich total. Unbedingt den Button Mutation drücken und hier noch weiter verändern.



In dem Beispiel wurde nun noch einmal das Scriptmenü geöffnet und Spiral Batch angeklickt und im Fenster Mutation die gewünschte Flame ausgewählt.
Während man mit vielen A und O sich durch die Scripts klickt, sollte man immer das Fenster Mutation im Auge behalten. Es eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten ein schönes Flame zu wählen.



Jetzt wenden wir uns dem Gradienten zu, dem eine große Bedeutung durch die richtige Farbauswahl und auch der richtigen Beleuchtung zufällt. Es ist erstaunlich wie eine andere Farbauswahl die Flame total verändern kann.
Wir klicken im Menü auf den Button Gradient.
In dem Dropdown-Menü finden wir voreingestellte Farbkombinationen. Wenn man sich für eine davon entschieden hat, kann man nun noch mit der Rotate-Funktion die Flame verändern, das heißt, die ausgewählten Farben werden anders verteilt.



Es gibt die Möglichkeit die Farben einer Grafik, die auf dem PC abgelegt ist, auf die Flame anzuwenden. Hierzu drücken wir im Gradienten auf den Button Smooth Palette (es ist der rechte).Nun suchen wir die gewünschte Grafik und klicken auf öffnen. Jetzt dauert es einen Moment bis diese neue Palette berechnet ist; den Verlauf kann man unten am Rand mitverfolgen. Wenn die Berechnung abgeschlossen ist, ändert sich die Flame mit den ausgewählten Farben.



Wenn die neue Farbpalette gefällt, kann man sie abspeichern. Hierzu macht man einen Rechtsklick im Gradientfenster und wählt Save Gradient, wodurch sich das Dialogfenster öffnet. Ich beschreibe nun den Weg den ich gehe. Unter File Name gebe ich selbstverständlich den Pfad zu dem betreffenden Ordner und den Name des Bildes an, von dem diese Palette stammt. Ich habe mir einen Unterordner im Ordner von Apophysis mit dem Namen Farben eingerichtet. Hier hinein speichere ich alle meine eigenen Paletten. Unter Title gebe ich dann den Namen des aktuellen Bildes ein.
So ruft man eine Palette aus dem Gradientbrowser auf:
Klick auf den Button Gradient Browser im Gradientfenster (2. von rechts)
Doppelklick auf den Ordner Farben
Doppelklick auf die gewünschte Farbkombination.
Es ist leider nicht möglich, eigene Farben zu den voreingestellten Gradienten im Dropdown-Menü zu speichern.



In der Menüleiste klicken wir nun auf Adjust. Hier können die Hintergrundfarbe, die Helligkeit und die Resonanz geändert werden.
Mit mit einem Klick auf Background Color öffnet sich das Farbfenster und hier kann man dann die gewünschte Farbe wählen. Mit den Schiebereglern Brightness und Vibrancy sollte man auch ordentlich experimentieren, die richtigen Einstellungen können eine Flame richtig zum leuchten bringen.
Die Zoom-Funktion dürfte bekannt sein, mit ihr kann man die Flame vergrößern oder verkleinern.
Mit dem X-Wert verändert man die Position waagrecht und mit dem Y-Wert senkrecht.



Jetzt ist ein wunderschönes Flame-Fractal fertig und wir wollen es rendern.
Hierzu klicken wir in der Menüleiste Render (Schraube) an. Das Fenster Render to Disk wird geöffnet.
Unter File name gibt man das gewünschte Bild ein,
unter Size die gewünschte Größe des Bildes und dann unter Rendering noch die Quality. Je höher der Wert desto besser das Bild.
Unter Preset sind schon einige Größen voreingestellt.
Wenn man ein sehr großes Bild rendern möchte, muß man das Häkchen bei Memory usage entfernen.
Wenn alles eingestellt ist klicken wir auf Render und dann heißt es warten bis das Bild berechnet ist.

Jetzt bleibt mir nur noch viel Spaß zu wünschen.

Das voreingestellte Dateiformat ist png und ich lasse das auch in diesem Format, zumal man so die Bilder transparent abspeichern kann. Hintergründe lassen sich ja jederzeit in einem Bildbearbeitungsprogramm wieder problemlos hinzufügen.

Man kann das Bild natürlich auch als jpg speichern.
Ich habe mir dazu in den “Eigenen Dateien” einen Ordner eingerichtet “Apo-Bilder”. Diesen Ordner mußt du in dem Renderfenster (hier rechts abgebildet) unter “Destination” aufmachen und dann in diesen Ordner dein noch zu renderndes Bild mit dem gewünschten Namen abspeichern. Anschließend dann auf “Render” klicken. Wenn das Bild fertig gerendert ist, findest du es dann in diesem Ordner als JPG-Bild.



__________________
Webdesign in Ostfriesland

25.07.2008 20:11 Mario ist online E-Mail an Mario senden Homepage von Mario Beiträge von Mario suchen Nehmen Sie Mario in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
PC-Hilfe-MK - Kostenlose PC Hilfe » Software » Anleitungen, Tipps & Tricks » Apophysis 2.02 - Einsteigeranleitung

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH
Classic Silber Style © 2003 - 2017 by UnitPack
Template- & Codeanpassung by © Mario Kievelitz 2oo8 - 2o17
Impressum